ELEKTRONISCHE RECHNUNGSSTELLUNG

E-Invoicing
in Italien

Format: FatturaPA

Vogelperspektive mit Fokus auf das Atomium
Wie weit sind wir?

Italien ist das erste Land der Europäischen Union, das die allgemeine Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung für B2B- und B2C-Transaktionen eingeführt hat und damit den meisten anderen Mitgliedstaaten um Jahre voraus ist. Seit dem 1. Januar 2019 müssen alle in Italien ansässigen Unternehmen und Freiberufler mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer Rechnungen ausschließlich im strukturierten elektronischen XML-Format (FatturaPA) ausstellen und empfangen, wobei diese über das von der Agenzia delle Entrate verwaltete Schnittstellen-System Sistema di Interscambio (SdI) geleitet werden müssen.

Das gewählte Modell basiert auf einem „zentralisierten Freigabesystem“ (Clearance-Modell): Jede Rechnung muss an das SdI übermittelt werden, welches die formale Richtigkeit prüft und sie an den Empfänger zustellt. Erst nach erfolgreichem Durchlaufen dieser Kontrollen erlangt die Rechnung volle steuerliche und rechtliche Gültigkeit. Dieser Ansatz garantiert der Steuerverwaltung eine Echtzeit-Einsicht in die Rechnungsflüsse, was zu einer erheblichen Verringerung der Mehrwertsteuerlücke beiträgt.

Im öffentlichen Sektor (B2G) ist die elektronische Rechnungsstellung sogar bereits seit 2014 verpflichtend, ebenfalls über das Sistema di Interscambio und im Format FatturaPA. Im B2C-Bereich erstreckt sich die Pflicht auf alle Umsatzsteuerpflichtigen, mit einigen Ausnahmen für Pauschalsteuerzahler (regimi forfettari), die im Laufe der Zeit schrittweise abgebaut wurden.

Italien ist zudem vollständig in das Peppol-Netzwerk integriert, für welches A-Cube ein zertifizierter Access Point ist. Dies ermöglicht es italienischen Unternehmen, steuerliche und geschäftliche Dokumente in einem interoperablen Format mit europäischen und internationalen Partnern auszutauschen, was grenzüberschreitende Prozesse im Einklang mit europäischen Initiativen wie ViDA erleichtert.

Für ausländische Unternehmen, die in Italien tätig sind oder italienische Lieferanten und Kunden haben, ist das Verständnis und die Integration in das SdI-System eine unabdingbare Voraussetzung, um auf dem italienischen Markt in Übereinstimmung mit den geltenden Steuergesetzen zu agieren.

Vogelperspektive mit Fokus auf das Atomium
Wie weit sind wir?

Italien ist das erste Land der Europäischen Union, das die allgemeine Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung für B2B- und B2C-Transaktionen eingeführt hat und damit den meisten anderen Mitgliedstaaten um Jahre voraus ist. Seit dem 1. Januar 2019 müssen alle in Italien ansässigen Unternehmen und Freiberufler mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer Rechnungen ausschließlich im strukturierten elektronischen XML-Format (FatturaPA) ausstellen und empfangen, wobei diese über das von der Agenzia delle Entrate verwaltete Schnittstellen-System Sistema di Interscambio (SdI) geleitet werden müssen.

Das gewählte Modell basiert auf einem „zentralisierten Freigabesystem“ (Clearance-Modell): Jede Rechnung muss an das SdI übermittelt werden, welches die formale Richtigkeit prüft und sie an den Empfänger zustellt. Erst nach erfolgreichem Durchlaufen dieser Kontrollen erlangt die Rechnung volle steuerliche und rechtliche Gültigkeit. Dieser Ansatz garantiert der Steuerverwaltung eine Echtzeit-Einsicht in die Rechnungsflüsse, was zu einer erheblichen Verringerung der Mehrwertsteuerlücke beiträgt.

Im öffentlichen Sektor (B2G) ist die elektronische Rechnungsstellung sogar bereits seit 2014 verpflichtend, ebenfalls über das Sistema di Interscambio und im Format FatturaPA. Im B2C-Bereich erstreckt sich die Pflicht auf alle Umsatzsteuerpflichtigen, mit einigen Ausnahmen für Pauschalsteuerzahler (regimi forfettari), die im Laufe der Zeit schrittweise abgebaut wurden.

Italien ist zudem vollständig in das Peppol-Netzwerk integriert, für welches A-Cube ein zertifizierter Access Point ist. Dies ermöglicht es italienischen Unternehmen, steuerliche und geschäftliche Dokumente in einem interoperablen Format mit europäischen und internationalen Partnern auszutauschen, was grenzüberschreitende Prozesse im Einklang mit europäischen Initiativen wie ViDA erleichtert.

Für ausländische Unternehmen, die in Italien tätig sind oder italienische Lieferanten und Kunden haben, ist das Verständnis und die Integration in das SdI-System eine unabdingbare Voraussetzung, um auf dem italienischen Markt in Übereinstimmung mit den geltenden Steuergesetzen zu agieren.

Lokale Compliance. Globale APIs.

Jedes Land hat seine eigenen steuerlichen Vorschriften – wir haben immer die passende API. Dank unserer composable Technologie passt sich unsere Plattform flexibel an alle lokalen Anforderungen an. So können Sie ganz einfach einzelne Komponenten integrieren oder auf eine umfassende All-in-One-Lösung setzen.

Lokale Compliance. Globale APIs.

Jedes Land hat seine eigenen steuerlichen Vorschriften – wir haben immer die passende API. Dank unserer composable Technologie passt sich unsere Plattform flexibel an alle lokalen Anforderungen an. So können Sie ganz einfach einzelne Komponenten integrieren oder auf eine umfassende All-in-One-Lösung setzen.

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Jedes Land hat seine eigenen steuerlichen Vorschriften – wir haben immer die passende API. Dank unserer composable Technologie passt sich unsere Plattform flexibel an alle lokalen Anforderungen an. So können Sie ganz einfach einzelne Komponenten integrieren oder auf eine umfassende All-in-One-Lösung setzen.